Terminologiemanagement einfach mit quickterm

 

quickTerm ist das Terminologiemanagement-System für Ihr Unternehmen. Es bietet auch ein ausgereiftes Life Cycle Management und baut auf der Datenbank von SDL MultiTerm oder Acrolinx auf. quickTerm erweitert aber den Einsatz der Termbank für vielfältige Anwenderszenarien über einen alternativen, „unterminologischen“ Zugang. Darüber hinaus ermöglicht es dem Terminologieteam, komplexe Workflows rund um Terminologie im Unternehmen aufzubauen und den Life-Cycle effizient zu managen.
Ein Überblicksvideo finden Sie hier.

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Das Ziel: Terminologie im Unternehmen

Terminologie ermöglicht klare, eindeutige Kommunikation. Missverständnisse werden vermieden sowohl firmenintern als auch im Auftritt nach außen mit Kunden, Partnern oder Dienstleistern. Damit spart das Unternehmen Zeit und Geld in der Bereitstellung von Content aller Art. Gleichzeitig steigert es Qualität und Präzision in der Kommunikation und damit auch sein Image sowie die Kundenzufriedenheit.

Terminologie gewinnt daher für erfolgsorientierte Unternehmen und deren Content immer mehr an Bedeutung. Nicht zuletzt weil die terminologische Basis für den erfolgreichen globalen Auftritt stimmen muss. Eine standardisierte Termbank kann aber nur ein erster Schritt sein, um einen unternehmensweiten Terminologieprozess nachhaltig und mit möglichst vielen Beteiligten zu verankern.

Terminologie für das Unternehmen

Denn erst wenn Terminologie genutzt wird, lebt sie. Und erst gelebte Terminologie kann ihre wesentlichen positiven Effekte auf den Content und die Sprache des Unternehmens manifestieren. Damit sie aber genutzt wird, muss sie schnell und leicht verständlich vermittelt werden.

Ein schlauer Zugang zur Suche und damit zu den Inhalten ist meist ein zentraler Erfolgsgarant, genauso wie eine intuitive Darstellung und die Vermittlung eines klar erkennbaren Nutzens für den Anwender. Ein weiterer wichtiger Baustein für erfolgreiche Terminologiearbeit besteht darin, möglichst viele für die Terminologie zu interessieren und zum Mitmachen zu animieren:

Kollaboration bringt Partizipation

Ein kollaboratives Terminologie Life-Cycle-Management im Unternehmen setzt genau diese Elemente um:

  • Kollegen werden zum Nachschlagen in der Termbank und zu Feedback zu den Einträgen oder zur Beantragung neuer Einträge animiert
  • Fachgebietsexperten und Spezialisten arbeiten gemeinsam an der Definition neuer Terminologie oder auch der Änderung bestehender Einträge
  • Länderniederlassungen, externe oder interne Partner und Übersetzer sind in den Prozess der Mehrsprachigkeit der Terminologie aktiv eingebunden
  • Entscheidungsträger tragen zur finalen Abstimmung der neu gewonnenen Terminologie bei
  • Endbenutzer arbeiten über aktive Rückmeldungen und Partizipation am Ausbau aber auch der Aktualität der Termbank mit

Terminologiemarketing

Ein Schlüsselfaktor erfolgreicher Terminologieprojekte ist das permanente Eigenmarketing, das die Zuständigen für das Thema im Unternehmen betreiben. Hierfür ist eine innovative Webplattform ideal: Sie bietet einen einfachen Zugriff, ermöglicht umfassende Beteiligung am Workflow und schafft zusätzliche, spielerische Anreize durch Angebote wie dem Term Quiz, einem Eintrag der Woche oder auch dem „Liken“ von Einträgen, wie die meisten Nutzer es aus dem Social Web kennen.

Eintrag der Woche aus der Terminologiedatenbank der Österreichischen Nationalbank
Terminologiemanagement benötigt Terminologiemarketing: Sehr beliebt sind Möglichkeiten wie "Term der Woche" oder "Termquizz"

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Die Lösung: quickTerm

quickTerm ist ein kollaboratives Life-Cycle-Managementsystem für Terminologie. Es kann entweder mit SDL MultiTerm oder mit Acrolinx zum Einsatz kommen. Der Vorteil: Die Terminologiedaten selbst sind weiterhin in MultiTerm bzw. Acrolinx abgelegt und es entsteht kein redundanter Datenbestand. Gleichzeitig stehen die Terminologiedaten z.B. für die Übersetzungsprozesse aber auch für Terminologen zur Verfügung. quickTerm erweitert aber dank eines „unterminologischen“ und kollaborativen Zugangs die Einsatzmöglichkeiten der Termbank um vielfältige Anwenderszenarien. Darüber hinaus ermöglicht es dem Terminologieteam, komplexe kollaborative Workflows rund um Terminologie im Unternehmen aufzubauen.

Mit quickTerm

  • rollen Sie Terminologie im Unternehmen einfach und zielgruppengerecht aus
  • reduzieren Sie die Komplexität von Terminologie auf ein für „allgemeine“ Benutzer verständliches Niveau
  • greifen Sie direkt aus Windows-Anwendungen, über Webbrowser oder Smartphone auf Terminologiebestände und weitere Suchanbieter zu
  • schaffen Sie eine breite Basis im Unternehmen für die Beantragung, Entwicklung, Abstimmung und Änderung der Terminologie
  • erweitern Sie die Terminologie auf alle Sprachen des Unternehmens, samt Korrekturschleifen und Freigaben
  • machen Sie durch „spielerische“ Zugänge wie empfohlene Einträge, Eintrag der Woche, Term Quiz etc. regelmäßig auf die zu verwendende Terminologie und die dahinterliegende Termbank aufmerksam und verankern diese in den Köpfen der Kollegen und halten sie präsent

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Neue Version auf neuer Plattform

In einem völlig neuen Gewand präsentiert sich quickTerm mit der Version 6.1. Die moderne, übersichtliche und intuitive Oberfläche ist wesentlich einfacher zu bedienen. Doch auch die „inneren Werte“ überzeugen: quickTerm ist substanziell schneller, wunderbar anpassbar und wegweisend flexibel. Sie bekommen also noch mehr quickTerm und Power, um Ihre Terminologie zukunftssicher zu managen.

6.1 ist die erste quickTerm Version, die auf der neuen Kaleidoscope Entwicklungsplattform basiert. Die vielen Verbesserungen ändern aber an der erfolgreichen Ausrichtung der Terminologiemanagementlösung nichts: Der Anwender ist nach wie vor zentral für quickTerm. Er wirkt kollaborativ an Beantragung, Definition, Abstimmung, Freigabe und Mehrsprachigkeit der Terminologie entscheidend mit.

Klar verbesserte User Experience

Dank der neuen, modernen grafischen Benutzeroberfläche in Responsive HTML ist quickTerm nun völlig Smartphone- bzw. Tablet-tauglich. Außerdem ist die Version 6.1 vollständig browserbasiert, womit auch die Verwendung eines Clients nicht mehr notwendig ist.

Weiter verbessert präsentiert sich die Suche: Anwender können in mehreren Sprachen gleichzeitig suchen und profitieren auch vom morphologischen Stemming von checkTerm, das nun völlig integriert ist. Das neue Backend ermöglicht überdies neue Features wie z.B. Autovervollständigung bei der Suche (à la Google) sowie ein komplett neues, intuitives und extrem leistungsstarkes Filter-Framework. Damit können Benutzer nun Filter erstellen und ohne Verzögerung umgehend in der Suche und Prüfung verwenden.

Die komplett überarbeitete Eingabemaske ist deutlich intuitiver und einfacher zu bedienen. Auch die Dialoge für Bearbeitungs- und Übersetzungsauftrag sind neu konzipiert. Dank des modernen Designs konnten die Aufgabenlisten verbessert werden. Spalten, Filter sowie Funktionen wie etwa Druck, Export, usw. können individuell angepasst werden. Die Bereiche Vorschau, Kommentare (Chat), Historie und Concept Map sind getrennt und damit deutlich übersichtlicher.

Einfach konfigurieren

Selbstverständlich ist quickTerm nun auch einfacher zu konfigurieren. So sind Gruppeneigenschaften „vererbbar“. Damit werden die Grundeinstellungen in einer Basis-Konfigurationsgruppe erstellt und an die gewünschten Gruppen wie z.B. Terminologen, Approver, Übersetzer und weiter in Untergruppen wie etwa Sprachgruppen weitergegeben.

Auf unterster Ebene werden dann nur die Zuständigkeiten eingestellt, alles andere „erben“ die Gruppen von den darüberliegenden Ebenen automatisch. Um eine Konfiguration grundlegend zu ändern, müssen Sie nur einmal die Einstellungen ändern – eine wesentliche Vereinfachung und Erleichterung im Fall des Falles.

In allen Gruppen und Ebenen erkennen Sie ganz klar, welche Eigenschaften vererbt und welche lokal definiert sind. Dies erleichtert ebenfalls elementar eine einheitliche Konfiguration.

Zusätzlich lassen sich je nach Workflow-Typ Feldzugriffe besser steuern. Ein Großteil der grafischen Benutzeroberfläche kann nun konfiguriert und an die meisten CI/CD-Vorgaben angepasst werden – ganz ohne Scripting oder Programmierung! Dazu kommen noch verbesserte Filter- und Gruppierungsmöglichkeiten, die ein modernes Reporting mit Grafiken erlauben.

Dashboards und Widgets

Eine neue Dashboard Funktion ermöglicht es, eigene Widgets wie z.B. zugewiesene Aufgaben, Termanträge, Statistiken, Reports und auch Informationen zu fälligen Aufträgen in anderen Kaleidoscope-Systemen (smartQuery, globalReview) anzuzeigen – wie schon bisher bei HTML-Splash Screens und Term of the Week bzw. Term Quiz.

Ebenfalls neu ist die vollständige Versionierung, die jede Änderung rückverfolgbar macht. Snapshots sind dazu nicht mehr notwendig. Mehr Informationen zum Dashboard gibt es gleich hier.

Anregungen von Kunden führten zu zahlreichen Verbesserungen in den Workflows. Deutlich dynamischer und moderner präsentieren sich die Concept Maps. (Dazu finden Sie hier mehr.)

Dahinter steckt…

quickTerm 6.1 ist eine völlige Neuentwicklung und damit ein völliger Neuanfang, der aber bewusst auf den bewährten und von den Kunden geschätzten Stärken wie z.B. Kollaboration oder Workflowmanagement aufbaut.

Die zugrunde liegende moderne Architektur macht quickTerm skalierbar, Cloud-fähig, hochperformant und damit zukunftssicher. Somit kann die Rechenlast auf beliebig viele Server verteilt werden.

Auch geografisch sind hier keine Grenzen gesetzt. So ist es bei Bedarf möglich, z.B. einen Server in Nordamerika, einen in Südamerika, einen in Europa und einen etwa im asiatisch-pazifischen Raum zu betreiben. Entfernungsbedingte Latenzzeiten werden so elegant und nachhaltig vermieden.

Terminologiesuche einfach und schnell

quickTerm setzt an mehreren Punkten an, um das Finden der korrekten Benennung für den Gelegenheitsbenutzer zu vereinfachen.

Suchfunktionen

Zunächst bietet quickTerm mehrere Suchfunktionen, je nach Arbeitssituation des Benutzers:

  • Über eine eigene Hotkey-Funktion kann jeder Benutzer direkt aus jeder Windows-Anwendung nach einem markierten Text zu suchen – ohne sich vorher an einer zweiten Plattform anmelden und den gesuchten Ausdruck eintippen zu müssen.
  • Über quickTerm Web findet die Terminologie Eingang ins Intranet oder Internet. Auch hier ist eine „anonyme“ Verwendung ohne Anmeldung möglich. Selbstverständlich kann der Benutzer aber auch mit seinem eigenen Login an Workflows teilnehmen oder Feedback abgeben. quickTerm Web kann an das unternehmenseigene Corporate Design angepasst und somit vollständig in das Intranet integriert werden.

In all diesen Varianten unterstützt quickTerm selbstverständlich alle standardmäßigen Suchmodi von SDL MultiTerm, wie Fuzzy- oder Volltextsuche.

Neu: In der neuen Version von quickTerm kann dank der Verwendung einer eigenen Caching- Engine (ElasticSearch) die Term-Suche unabhängig von der Verbindung zur SDL MultiTerm Datenbank erfolgen.

Die Suche in quickTerm führt schnell ans Ziel
Suchbildschirm in quickTerm

Alternative Suchfunktionen

Darüber hinaus bietet quickTerm über den Filterbaum eine Möglichkeit, Begriffssysteme oder hierarchische Klassifizierungen innerhalb der Termbank grafisch abzubilden. Damit kann der Benutzer durch Bedeutungsfelder navigieren und die gesuchte Benennung auch dann finden, wenn er keinen Anhaltspunkt für eine Suche hat. Über den Baum kann man zum Beispiel über den Produkttyp, zum Produkt, zur Komponente und zu den damit zusammenhängenden Benennungen gelangen.

Ist eine Suche in der Termbank nicht erfolgreich, bietet quickTerm über alternative Suchanbieter die Möglichkeit, sich Ergebnisse aus anderen Quellen anzeigen zu lassen. Das können öffentliche Anbieter von Wörterbüchern oder Lexika sein, wie Leo oder Wikipedia. Das können aber auch zusätzliche interne Suchanbieter sein, wie etwa eine Sharepoint-Dokumentensuche im Unternehmen. Außerdem werden Suchvorgänge, die mehrmals erfolglos waren, automatisch protokolliert. So können sie vom Terminologen systematisch aufbereitet werden.

Eine Suchmöglichkeit von quickTerm ist der Filterbaum. Damit können Begriffssysteme oder hierarchische Klassifizierungen innerhalb der Termbank grafisch abgebildet werden.
Filterbaum zur „Navigation“ durch die Termbank

 

zusaetzlicheErgebnisse
Zusätzliche Ergebnisse verschiedener Suchanbieter

Klare und verständliche Präsentation

In aller Regel sind Termbanken im Unternehmen präskriptiv, um eine Standardisierung der Firmensprache zu erreichen. Daher sollen die Suchergebnisse eindeutig und anschaulich anzeigen, welcher der gefundenen Einträge der richtige ist und welche Benennungen verwendet werden können.

Dies beginnt schon in der Trefferliste. Unseren Erfahrungen zufolge genügt ein bloßes Auflisten der gefundenen Benennungen nicht. Denn diese Liste bedeutet ja noch lange nicht, dass diese Benennungen alle erlaubt sind. Daher kann quickTerm relevante Zusatzinformationen anzeigen und die Trefferliste optisch anpassen, beispielsweise verbotene Benennungen in hellgrauer Farbe.

Die rein lineare Darstellung, wie sie in MultiTerm verwendet wird, reicht für den Gelegenheitsbenutzer oft nicht. quickTerm kann völlig frei adaptierbare Darstellungsformen umsetzen – so findet sich für alle Nutzerszenarien die ideale Präsentationsform. Beispielsweise zeigt quickTerm erlaubte Benennungen immer ganz oben und in Grün samt einem „Ist in Ordnung“-Icon, verbotene aber ganz unten, kleiner und in Rot.

Darüber hinaus unterstützt quickTerm eine weitaus feinere Filterung innerhalb der Einträge als MultiTerm selbst. So kann etwa nach Freigabestatus pro Sprache gefiltert werden. Oder es können einzelne Benennungen nach Status oder beliebigen Metadaten ein- und ausgeblendet werden.


Layout eines Eintrags in quickTerm Web

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Workflows: Gemeinsam zur Terminologie

Mit den kollaborativen Workflows in quickTerm steuern Sie gezielt alle Prozesse rund um die Erstellung, Definition, Freigabe und Änderung Ihrer Terminologie.

Alle Workflowschritte werden in quickTerm selbstverständlich dokumentiert und sind somit nachvollziehbar. Parallel können die Workflowschritte auch nach MultiTerm geschrieben werden (z.B. „Freigegeben von Herrn X am 13.09.2024“).

Im Gegensatz zum Wiki-Ansatz, der alle Benutzer direkt in die Daten schreiben lässt und sich auf eine „Selbstkorrektur“ der Daten durch die Crowd verlässt, werden die Abstimmungen in quickTerm zentral vom Terminologen moderiert. So stellt quickTerm sicher, dass alle Informationen zwar kollaborativ bearbeitet, recherchiert und freigegeben werden, aber dennoch garantiert den Vorgaben entsprechen und aktuell sind.

Diese Mitbestimmung und Teilnahme der Benutzer ist, wie unsere langjährige Erfahrung zeigt, zentral für eine langfristige Identifikation mit den Inhalten und somit auch der Verwendung des Endproduktes „Terminologie“.

Terminologie lebt von der Mitbestimmung und Teilnahme der Benutzer, wie unsere langjährige Erfahrung zeigt
Kollaboratives Arbeiten im Workflow von quickTerm

Anträge und Aufträge

quickTerm unterscheidet im Workflowkonzept zwischen Anträgen und Aufträgen. Anträge werden von den Endbenutzern gestellt und vom Terminologen bearbeitet. Dazu zählen

  • Termanträge, auch z.B. von alternativen Benennungen zu bestehenden Einträgen
  • Feedback zu Einträgen
  • Konkrete Änderungsanträge
  • Übersetzungsanträge

Der Terminologe sichtet die eingehenden Anträge und kann daraus neue Terminologie gewinnen oder bestehende Terminologie bearbeiten bzw. erweitern. Er kann aber auch – ausgehend von Anträgen oder von sich selbst – Aufträge an die ihm zuarbeitenden Spezialisten, Freigeber und Übersetzer schicken. Dazu zählen wiederum

  • Bearbeitungsaufträge
  • Freigabeaufträge
  • Übersetzungsaufträge


Aufgabenliste in quickTerm Web

Aufgaben und Kommunikation

Alle an einem Workflow beteiligten Mitarbeiter, beispielsweise in einem Freigabeprozess, erhalten in quickTerm eine Liste der zugewiesenen Aufträge. In dieser „To-Do-Liste“ sind alle Aufgaben enthalten, die vom jeweiligen Benutzer gerade zu erledigen sind.

Durch Klick auf eine dieser Aufgaben wird der entsprechende Terminologieeintrag angezeigt, und gegebenenfalls auch markiert, worum es sich in dieser Aufgabe handelt (Änderung, Übersetzung, Freigabe …).

Alle Benutzer haben die Möglichkeit, sich zu den einzelnen Aufgaben über eine Chatfunktion auszutauschen. So kann beispielsweise ein Benutzer einem Kollegen oder auch dem Terminologen eine Rückfrage stellen, der diese dann in seiner To-Do-Liste sieht und sie beantworten kann. Oder Mitarbeiter können einfach ihre Gedanken zu ihrer Entscheidung den anderen Gruppenmitgliedern kundtun. Damit ist die Kommunikation zwischen den Bearbeitern immer sichergestellt.

Workflowlogik

Alle Workflows sind sprachbasiert. Ein Eintrag kann somit beispielsweise in einer Sprache bereits freigegeben, in einer anderen Sprache noch in Bearbeitung und in einer weiteren Sprache noch gar nicht vorhanden sein. Damit einher geht auch die „Auffindbarkeit“ der Benennungen: Der Benutzer sieht immer nur die fertig bearbeiteten, freigegebenen Sprachen.
Darüber hinaus sind alle am Workflow teilnehmenden Benutzer in Gruppen eingeteilt. Die Zuständigkeit kann vom Terminologen pro Auftrag vergeben oder auch über den Inhalt des Eintrags abgeleitet werden, wie etwa am Fachgebiet oder der Abteilung im MultiTerm-Eintrag. Es ist auch möglich, einen kaskadierten Workflow einzurichten, sodass eine bestimmte Gruppe immer zuletzt im Workflow an der Reihe ist.

Pro Gruppe kann definiert werden, wie viele positive Stimmen oder wie viele Gesamtstimmen ein konkretes Gruppenergebnis erzielen. Es kann auch festgelegt werden, dass eine einzige Stimme bereits ausreicht. Stimmenthaltungen sind ebenso möglich wie automatische Erinnerungsmails bei nahender oder versäumter Deadline.

Einzelne Benutzergruppen können bestimmte Workflows „abonnieren“, um über Änderungen laufend informiert zu werden. So können etwa Marketingmitarbeiter bei der Freigabe oder Änderung bestimmter Einträge automatisch benachrichtigt werden. Genauso ist es möglich, um die Aktualität bestimmter Einträge zu gewährleisten, eine Freigabe auf „Wiedervorlage“ nach einer bestimmten Zeit zu stellen.

Wie in den allgemein anerkannten Best Practices bekommt der Terminologie bei quickTerm in allen Workflows das letzte Wort. Darüber hinaus kann der Terminologe in die Workflows eingreifen, sie neu starten, abbrechen oder auch einfach nur zentral beobachten.

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Ontologie und Terminologie für Wissensmanagement

Das Kategorisieren von Wissen mit Hilfe von Ontologien ist ein mit der Terminologie verwandter Fachbereich, der erstaunliche Parallelen aber auch Unterschiede aufweist:

Beziehungsnetze:

Termbanken können Begriffe zwar genau abgrenzen und über Eigenschaften wie Fachgebiete, Abteilungen etc. auch in Gruppen einteilen. Ontologien aber können weitreichende Beziehungen zwischen Einheiten herstellen, also beispielsweise hierarchische Beziehungen über ein komplettes Produktsortiment abbilden oder auch verschiedenste Zusammenhänge zwischen Einheiten.

Mehrsprachigkeit:

Ontologien sind im Gegensatz zu Termbanken wiederum einsprachig und sind nicht in der Lage, linguistische Feinheiten wie z.B. „Nur verwenden wenn …“ darzustellen. Dies ist wiederum in der Terminologie seit langem bereits gelöst.

Concept Map Editor

Die Concept Maps in quickTerm schlagen hier die Brücke: Sie legen praktisch eine „ontologische Sichtweise“ über einen kompletten Terminologiebestand.

Terminologen können über den Concept Map Editor Beziehungsnetze durch visuelles Verlinken von Einträgen herstellen. Die Arten der Beziehungen sind dabei völlig frei gestaltbar.

Die Beziehungen werden in quickTerm getrennt von den Einträgen selbst gespeichert. Dadurch werden die extrem störenden toten Links verhindert. Weiters bedeutet es, dass die geschaffene Begriffsstruktur selbstverständlich zur Wiederverwendung in anderen Systemen in offene Standards exportiert werden können.


Im Concept Map Editor sind die Arten der Beziehungen völlig frei gestaltbar

Concept Map Browser

Für den Endbenutzer in quickTerm sind die Concept Maps ein enormer Mehrgewinn, da es erstmals möglich wird, den Zusammenhang zwischen einzelnen Einträgen in der Termbank zu erfassen. So ist z.B. auf einen Blick ersichtlich, welche ähnlichen Begriffe es im „Umfeld“ dieses Eintrags noch gibt, und zwar nicht „sprachlich“ sondern eben inhaltlich. So sieht man stets alle Ober-, Unter- und Nebenbegriffe (auch wenn sie sprachlich völlig anders lauten), aber eben auch Antonyme oder völlig andere definierte Relationen.


In den Concept Maps erkennt man auf einen Blick die Zusammenhänge.

Dashboard: Versionskontrolle und Kennzahlen-Reporting

quickTerm kann von den Daten in MultiTerm in frei definierbaren periodischen Abständen Momentaufnahmen erstellen, anhand derer sich die Entwicklung der Termbank einfach nachverfolgen lässt.

Bei gezielten Vergleichen einzelner Momentaufnahmen listet quickTerm alle Einträge auf, die sich in diesem Zeitraum geändert haben. Per Drill-Down kann der Terminologe bis auf die einzelne Feldebene den Unterschied erkennen. Für diese eingeschränkte Ansicht, aber auch für eine gesamte Sprache oder gleich die gesamte Termbank kann der Terminologe diese Änderungen rückgängig machen oder z.B. neu in die Freigabe oder Übersetzung schicken.

Das Dashboard gewährt dem Terminologen auch Einblick über die chronologische Entwicklung der Termbank. So kann pro Sprache die Anzahl der Einträge historisch nachverfolgt und für Kennzahlen-Reporting verwendet werden. Das Reporting umfasst sämtliche Prozesse und ermöglicht jederzeit den „großen Überblick“ über alle laufenden Aufgaben sowie auch Auswertungen zu Workflowdauer, Anzahl, Effizienz usw. Nicht zuletzt können auch Kennzahlen zur Datenqualität selbst erstellt werden, also z.B. wie viele Einträge noch über keine Definition verfügen.


Immer alles im Blick – auf einen Blick im quickTerm Dashboard

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Terminologie im Zeitalter von Social Web 2.0

Alle erfolgreichen Terminologieprojekte zeichnen sich durch permanentes Eigenmarketing des Terminologieteams aus. Es gilt, die Termbank immer wieder ins Blickfeld zu rücken und deren Existenz in Erinnerung zu rufen, insbesondere wenn der Terminologieprozess kollaborativ sein soll. Dann muss die „Crowd“ der Benutzer mit Zusatzangeboten und Zusatznutzen zur Mitarbeit motiviert werden. Da kommen die neuen Möglichkeiten durch das Social Web 2. 0 gerade recht!

Denn von den sozialen Medien können wir lernen, wie Menschen sich zur freiwilligen Mitarbeit an einem gemeinsamen Ziel motivieren lassen. Die „Social Web“ Funktionen von quickTerm sind der Versuch, die motivierenden Elemente für die Terminologiearbeit zu nutzen und mit ein wenig spielerischen, unterhaltsamen, aber auch lehr- und hilfreichen Zusatzfunktionen immer wieder auf die Termbank aufmerksam zu machen und zum Mitmachen zu motivieren.


Term Quiz erfreuen sich großer Beliebtheit und tragen zur Verankerung von Terminologie im Unternehmen bei.

Term Quiz, Eintrag der Woche usw.

Ein Ansatz dazu ist das Term Quiz. So können Terminologen Fragen ausarbeiten und zu einem „Quiz“ zusammenstellen. Die Fragen können, müssen aber nicht mit den Inhalten der Termbank korrelieren. Am Schluss des Quiz werden die Antworten optional auf ihre Richtigkeit überprüft und zusammengefasst, um einen Lernerfolg zu sichern. Und, sofern sich die Fragen auf Termbankinhalte bezogen haben, kann der Benutzer gleich direkt auf den entsprechenden Eintrag springen und befindet sich damit dort, wo Sie ihn haben möchten: in der Termbank.

Ein anderer Zusatznutzen ist der Eintrag der Woche, den das Terminologieteam gezielt redaktionell aufbereiten und auf quickTerm veröffentlichen kann. Hier werden aktuelle Themen aufgearbeitet, häufige Fragen wiederholt und auch „lehrreiche“ Inhalte kompakt präsentiert. Direkt aus dem Eintrag der Woche kann der Benutzer wieder in den Eintrag springen und wieder ist er mitten in der Termbank.

Über ein an Facebook angelehntes „Liken“ können Benutzer sich gegenseitig auf interessante Einträge aufmerksam machen. Andersherum kann auch das Terminologieteam Einträge „empfehlen“. Beide dieser Listen können in quickTerm für neugieriges Draufklicken präsentiert werden

All diese Funktionen sind Versuche, von anderen kollaborativen Plattformen zu lernen und das Interesse an Terminologie durch einen spielerischen „Edutainment“-Ansatz zu stärken. Permanentes Marketing, verstärkt durch interessante Angebote, soll Terminologie mehr und mehr ins Bewusstsein des Unternehmens rücken und dort verankern.

Terminologie im Zeitalter von Web 2.0: „Beliebte“ und „Empfohlene Einträge“ in quickTerm Web
„Beliebte“ und „Empfohlene Einträge“ in quickTerm Web

Das Video

Hier zeigen wir Ihnen ein kurzes Überblicksvideo, das einen ersten Eindruck liefert, wie Sie mit quickTerm Ihre Terminologie managen und für alle zugänglich machen können.

Jetzt möchten Sie noch mehr über quickTerm wissen? Aber gerne, wählen Sie einfach aus:

Informationen Webinar

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Terminologie-Check

Was hilft die beste Terminologie, wenn man ihre Einhaltung nicht prüfen kann? Dafür haben wir checkTerm entwickelt: Diese Lösung prüft Ihre Texte auf Terminologie – über die Zwischenablage, im Intranet, mit Plugins z.B. in MS Word, oder direkt in SDL Trados Studio. Die Prüfung ist morphologisch, das heißt sie erkennt auch Deklinationen, Komposita etc. zuverlässig und weist treffsicher auf verbotene oder fehlende Termini oder auch Varianten hin. Mehr über checkTerm erfahren Sie hier.

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Acrolinx – speak with one voice

7 der 10 weltweit bekanntesten Marken setzen auf Acrolinx, wenn es darum geht, hervorragenden Content zu erstellen und zu skalieren. Mit Acrolinx planen, erstellen und analysieren Sie Ihren Content, der maßgeschneidert für Ihre Zielgruppen schnell auffindbar, leicht lesbar und ansprechend ist. Acrolinx ist die einzige Softwareplattform, die Content „lesen“ kann und Autoren hilft, ihn zu verbessern.

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SDL MultiTerm: „Die“ Datenbank

SDL MultiTerm bietet eine genau auf Ihre Bedürfnisse anpassbare Datenbankstruktur und ist das einzige kommerzielle Werkzeug, das den Ansprüchen an professionelle Terminologieverwaltung gerecht wird. Gleichzeitig stellt MultiTerm durch die enge Integration mit der Übersetzungsumgebung von SDL sicher, dass dem Übersetzer bei der Arbeit die notwendigen Termini angezeigt werden.

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Sprache als Einheit und ROI

Terminologie ist eine der Voraussetzungen, um Ihre Marken, Botschaften, Produktmerkmale und -funktionen präzise und konsistent zu kommunizieren. Dabei profitiert das Unternehmen kurz- und langfristig; einheitliche Ausgangstexte bilden die Grundvoraussetzung für die Automatisierung und damit Kostenersparnis in der Mehrsprachigkeit. Mehr zum Thema ROI erfahren Sie mit einem Klick:

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Marketing von Terminologie

Ein Schlüsselfaktor erfolgreicher Terminologieprojekte ist das permanente Eigenmarketing, das die Zuständigen für das Thema im Unternehmen betreiben. Schließlich gilt es, die Termbank immer wieder ins Blickfeld zu rücken, insbesondere wenn der Terminologieprozess kollaborativ sein soll. Motivieren Sie die „Crowd“ der Benutzer mit Zusatzangeboten und Zusatznutzen zur Mitarbeit.

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Terminologie zum Mitmachen

Damit Ihre Benutzer die Terminologie tatsächlich verwenden, muss sie im Unternehmen praktisch, schnell und leicht verständlich vermittelt werden. Gleichzeitig ist es wesentlich, einen schlauen Zugang zur Suche zu schaffen, wobei eine intuitive Darstellung und ein einfacher Zugang wesentlich sind. Je nach Arbeitssituation und Vorlieben des jeweiligen Benutzers sollte dann die richtige Suchfunktion zur Verfügung stehen.

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Social Media @ Terminologie

Von den sozialen Medien können wir lernen, wie Menschen sich zur freiwilligen Mitarbeit an einem gemeinsamen Ziel motivieren lassen. Die „Social Web“-Funktionen von quickTerm setzen diese Erkenntnis zielgerichtet und effektiv um und unterstützen so Ihre Terminologiearbeit. Sie werden staunen, wie schnell sich Ihre Kollegen nachhaltig für Terminologie motivieren lassen!

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Terminologie & Services

Der Aufbau einer firmenweiten Termbank bedeutet mehr als das bloße Ansammeln und Eingeben von Fachtermini. Eine korrekt implementierte Termbank orientiert sich an der voraussichtlichen Nutzung der Daten. Wer im Unternehmen wird Terminologie erarbeiten, wer wird sie nutzen? Ihre Anforderungen bieten die Grundlage für die Beratung und Implementierung durch unsere Spezialisten.

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Verlässlicher Support

Sie wollen individuelle Betreuung und rasche Reaktionszeiten im technischen Support? Die bieten wir verlässlich! Sowohl für die von uns vertriebenen Produkte von SDL Trados als selbstverständlich auch für unsere eigenen Softwarelösungen wie quickTerm, smartQuery, globalReview und expertTools. Für die Produkte unserer übrigen Partner handeln wir mit Ihnen und den Herstellern direkte Support- und Wartungsverträge aus.

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